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aktualisiert 01/17
online seit 19.03.07

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Der eigene Reiz bei der Zucht von Angorakaninchen liegt darin, das ihr Ergebnis gemessen und gewogen und der Wert der Wolle genau festgelegt werden kann.

Größe, Körperform, Wolldichte, Schnellwüchsigkeit der Wolle, richtiges Verhältnis von Unterwolle und Granne, Filzfreiheit, Kräuselung und Rassemerkmale, um nur die äußeren Positionen zu nennen, müssen dauernd bei der Zucht kontrolliert werden.

Sie erfordert einen ganzen Züchter mit viel Idealismus, der alle züchterischen Vorgänge verfolgt , genauestens Buch führt (heute auch über PC sehr gut möglich) und nach den Unterlagen in der Lage ist , seine Zucht dem Ideal so nahe wie möglich zu bringen.

6_07_4Die Wolldichte sollte so groß wie möglich sein, die Wolllänge mindestens 3,5 cm bei der Ausstellungs-Bewertung sogar eine Länge von 6 cm haben. In voller Reife ist sie über 10 cm lang. Die Wollleistung (ausgegangen von 4 Schuren pro Jahr) soll über 1000g liegen, heute sind 1301g bereinigter Jahreswollertrag (Wollwertrichtzahl) nötig, um die volle Punktzahl für die Wollleistung zu erhalten. Spitzentiere erreichen über 2000 g.

Die Ohr- und Stirnbüschel, der ausgeprägte Backenbart, die Bewollung an den Pfoten und der Behang an den Läufen sind kennzeichnend für das Angorakaninchen.
Der Standart, der die Zuchtziele festlegt, wurde so geändert dass die Rassenmerkmale das Wohlbefinden der Tiere nicht beeinträchtigt. Zu starker Ohrbehang könnte den Wärmehaushalt negativ beeinträchtigen, zu starke Stirnbüschel und Backenbart die freie Sicht behindern. Die Anregung des Tierschutzes wurde somit voll und ganz umgesetzt.

Das zulässige Gewicht für Ausstellungstiere liegt zwischen6_07_2
3,5 kg und 5,25 kg.

Am häufigsten wird das Angorakaninchen in der Farbe weiß mit roten Augen gezüchtet.

Farbige Angoras sind auch anerkannt, aber noch seltener in Deutschland zu sehen, obwohl sie älter und ursprünglicher sind als die Albinos.